Männerhort

(Kristof Magnusson)

Regie

Caroline Stolz

Bühne und Kostüm

Lorena Díaz Stephens &

Jan Hendrik Neidert

Dramaturgie

Carola Hannusch

Musik

Ernst August Klötzke

Mit

Hanns Jörg Krumpholz / Michael Birnbaum / Wolfgang Böhm / Florian Thunemann

Premiere

21. Dezember 2007

Hessisches Staatstheater Wiesbaden

 

Caroline Stolz hat (mit Jan Hendrik Neidert und Lorena Díaz Stephens für Bühne und Kostüme) Kristof Magnussons "Männerhort" in eine Toilettenanlage gesteckt und trotzdem, oder auch gerade aus ihr, eine veritable, fantasievoll turbulente Komödie rausgezaubert (...) Da ist der Rhythmus so genau balanciert, wie ihn die Darsteller auch temporeich, ohne Leerlauf, umsetzen. Krumpholz, der den Sammler spielt, Böhm den hinreißenden Jäger, Birnbaum den schüchternen Knaben und Thunemann den männlichen Prototypen (...) Eine ganze Wartburg ist schließlich begeistert von dieser flott inszenierten und exzellent gespielten Komödie, der auch in Wiesbaden eine erfolgreiche Zukunft bevorsteht.

WIESBADENER TAGBLATT/KURIER, 24.12.2007

 

Doch [Caroline] Stolz (...) ließ sich zu keiner geschlechtsspezifischen Parteinahme verleiten. Die Männergruppe auf Rückzug hat sie gut im Griff (...) Den ohnehin schon flotten Text spitzt Stolz weiter zu und fügt neue Pointen ein (...) Stolz ist weder dem Slapstick noch musikalischen Einlagen abgeneigt. Dabei geraten die von Lorena Díaz Stephens liebevoll kostümierten Figuren nie zu starren Typen. Michael Birnbaum lotet als Eroll souverän die Extreme des unkörperlichen Programmierers aus, der gerne ein Poet der Computersprachen wäre (...) Ihren geschmeidigsten Darsteller jedoch hat die Regisseurin in Wolfgang Böhm gefunden. Als egomanische Führungskraft Lars tänzelt er selbstverliebt vor dem Spiegel und nimmt die Anrufe seiner diversen Internetbekanntschaften entgegen.

FRANKFURTER ALLGEMEINE ZEITUNG, 24.12.2007

Gehen Sie rein in "Männerhort" - Sie werden es nicht bereuen, eine der rattenschärfsten Komödien dieser Theatersaison erlebt zu

haben! (...) "Männerhort" am Staatstheater Wiesbaden ist eine inhaltlich gewitzte und auf der Bühne äußerst lustige Darstellung des männlichen Seelenlebens (...) Caroline Stolz (...) verzichtet an den richtigen Stellen auf platte Klischierungen zu Gunsten einer hochintelligenten Inszenierung männlicher Selbstbilder - genau so, wie Männer sich eben selbst am Liebsten sehen und die Schauspieler sich denn auch richtig ausleben können.

MAIN-ECHO, 24.12.2007

Das Publikum feierte die Premiere in der Wartburg mit minutenlangem Applaus, vor allem die Frauen schienen sich in der Inszenierung von Caroline Stolz bestens zu amüsieren, obwohl oder gerade weil mit ihnen hier oft haarsträubend ins Gericht gegangen wird.

DARMSTÄDER ECHO, 27.12.2007